Die Social Inclusion Games.

Foto: GEBEWO

Die Social Inclusion Games (SIG) sind eine europaweite inklusive Sport- und Kulturveranstaltung für marginalisierte, d.h. wohnungslose bzw. von extremer Armut betroffene, teils sucht- oder psychisch kranke Menschen. Die SIG wurden erstmals 2009 in Odense/Dänemark organisiert. 2010 wurden sie in Twente/NL und aktuell 2018 in Enschede/NL durchgeführt. In Enschede haben vom 29.07. bis zum 04.08.2018 rd. 1.000 Menschen aus zehn verschiedenen Staaten um Medaillen in rd. 25 Disziplinen gekämpft.

Im Vordergrund stehen vielfältige Ziele der Inklusion:

• für benachteiligte Menschen sollen Sport, Reisen und internationale Begegnungen ermöglicht werden;
• für die Teilnehmer*innen sollen die Erlebnisse von Aktivität, Teamgeist und Erfolg eine nachhaltige Anregung zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation bewirken;
bei den Teilnehmerstaaten soll die methodische Nutzung von Sport in der Sozialen Arbeit gefördert werden;
vor Ort sollen durch die Einbeziehung möglichst vieler lokaler Akteure sozialräumliche Strukturen gestärkt und neue Netzwerke geschaffen werden;
vom „Spirit of the game“ soll eine öffentlichkeitswirksame Botschaft für Inklusion und Toleranz, Teamgeist und Fairplay ausgehen.

Für die SIG 2018 war die GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin gGmbH und die Neue Chance gGmbH als deutsche Partnerorganisation sowohl in der Eventvorbereitung als auch in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.

In Enschede bestand das Team Berlin aus 45 Personen von sechs verschiedenen Organisationen der Wohnungsnotfallhilfe (GEBEWO, Neue Chance, Bürgerhilfe, Berliner Stadtmission, IB, Unionhilfswerk).
Hier ein paar Impressionen aus den vergangenen Veranstaltungen:

Weitere Infos auch unter der Webseite von 2018.


 

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